Wenn deine eigene Mutter dir die Stimme nimmt || Bird and Sword; Amy Harmon

Huhu da draußen!

Heute gibt es ein Rezi zu einem Buch, was ich glücklicher Weise zu einer Leserunde erhalten habe.

Ich habe es aber als Manuskript erhalten, und da ich noch nie zuvor eins gelesen habe, hat es mit ziemliche Schwierigkeiten bereitet…naja, ich habe zwischendurch ausversehen 2 Seiten überblättert und mich dann gewundert warum alles keinen Sinn mehr hat. Also falls ich in meiner Rezi irgendwas Auslässe wird’s wohl daran liegen..😂

An dieser Stelle noch Mal vielen Dank an die Lesejury die mir das Buch zur Verfügung gestellt hat!


Es geht um das Buch „Bird & Sword“ bin Amy Harmon, welches 2017 im Verlag erschienen ist. Es kostet 15,00€ als Paperback.


Inhalt

Ein Mädchen ohne Stimme.
Ein König in Ketten.
Ein Fluch, der sie vereint.

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann …


Rezension

Zu allererst kann ich sagen, dass mich das Buch auf jeden Fall positiv überrascht hat. Ich habe etwas ganz anderes erwartet, als das, was ich dann letztendlich gelesen habe.

Die Geschichte des Buches hat mich voll und ganz überzeugt. Sie ist kein billiger Abklatsch von irgendeinem Bestseller, sondern eine, die ich so in der Art noch nie gelesen habe. Mit dem etwas zwiegespaltenen Königreich ist es zwar typisch Fantasy, die „Bösen“ gegen die „Guten“, um es Mal grob auszudrücken, aber es hat einfach seine eigene Note, was die Umsetzung angeht. Mir gefallen vorallem auch die Gaben, die in diesem Buch vorkommen, da jede irgendwie individuell ist.

Die Charaktere haben mir leider nicht ganz so gut, wie die eigentliche Geschichte gefallen. Lark, der Hauptcharakter, ist von ihren Eigenschaften her absolut liebenswert. Sie ist hat keine Vorurteile und hilft gerne anderen Menschen. Ich liebe ihre Gabe, die ihr ja leider – mit ihrer Stimme – genommen wurde und wie sie mit ihren Wörtern zaubern könnte – und mich verzaubert hat. Schon im Epilog fand ich ihre Magie mega cool, vorallem als sie ihre Zauber zurück nehmen konnte, indem sie die Wörter einfach rückwärts sagte. Eine andere Tatsache ist aber auch, dass sie nicht sprechen, und sich deshalb nicht richtig zur Wehr setzen kann. Aber das wirkt für den Leser anders, der natürlich ihre inneren Monologe mitbekommt, und weiß was abgeht. Aber genau von diesen Monologen gab es meiner Meinung zu wenige, sodass mir ihre Gefühle nicht so richtig deutlich wurden. Allgemein habe ich ihren Charakter nicht ganz durchblickt und sodass ihre Entscheidung manchmal so aus dem Nichts kamen, ohne jeglichen Gedankengang oder so. Man hat zwar viel über ihr Leben erfahren, nur wie sie „innen“ tickt, ist manchmal etwas zu kurz gekommen.
Umso schwieriger sind auch ihre Gefühle für Tiras nachzuvollziehen. Aus ihm wurde ich Anfangs garnicht schlau, er kam mir arrogant und abweisend vor. Zudem, dass er noch einige Geheimnisse vor Lark und dem Königreich hatte.
Mit der Zeit kamen aber andere Züge von ihm durch: Er wirkte liebevoll und und total freundlich. Diese Seite von Tiras war aber nicht so oft am Zuge, aber wenn, dann habe ich es ziemlich gefeiert. Naja, danach kam dann wieder der Badboy durch. Okay, Badboy konnte man ihn zwischendurch gar nicht mehr nennen, da ist er einfach unmöglich war, sodass ich nur den Kopf schütteln konnte.

Dennoch finde ich, dass die beiden irgendwie ganz gut zusammen passen. Außerdem ergänzen sie sich total gut, und er hilft ihr während sie ihm hilft.

Der Schreibstil gefällt mir unheimlich gut. Ich habe das Buch wohl deshalb regelrecht verschlungen. Es ist toll zu lesen und es kommt die richtige Spannung auf. Außerdem fand ich die Kapitel irgendwie perfekt – gerade lang genug, so das es passt. Das einzige ist, das manche Dinge etwas länger/ausführlicher beschrieben sein könnten, die Gefühle von Lark, sowie manche wichtige Szene.

Ich finde das Ende des Buches ist auch eine Erwähnung wert, denn ich finde es einfach unglaublich schön und passend. Die Frage ist nur, ob es noch Folgebände geben wird, da das nicht richtig klar geworden ist. Ich persönlich konnte aber ich mit diesem Ende abschließen.

Soo und zu guter Letzt: Das Cover! Leute…ich liebe dieses Cover! Es passt so gut zum Buch und sieht einfach mega schön aus…! (Und das, obwohl ich sonst gar nicht so auf diese Art von Covern stehe…).

Fazit

Man kann dieses Buch ziemlich gut verschlingen und insgesamt finde ich, das es sehr gelungenen ist. Trotz Schwachstellen ist der Gesamteindruck im Nachhinein ein wirklich positiver und ich würde auch noch einen zweiten Teil lesen. Das Buch kann ich unbedingt an Fantasy-Fans, wie ich einer bin weiterempfehlen!


Kennt ihr das Buch schon?

Lest ihr gerne Bücher in denen es um ein Königreich geht? Inklusive Prinzessin, König usw.?

Hab euch alle ganz dolle lieb!

Eure Rosa


Quelle: Bastei Lübbe

8 Gedanken zu “Wenn deine eigene Mutter dir die Stimme nimmt || Bird and Sword; Amy Harmon

    1. Aww, danke ❤ Ja, ich habe auch gehört das das 2. Buch nicht über Lark sondern einen Nebencharaktere geht. Keine Ahnung ob sich das lohnt, ihr werde es wohl erstmal nicht lesen🙂( nicht weil der erste Teil nicht gut war, sondern weil ich fand das die Geschichte nicht unbedingt noch weitergeführt werden muss…🙂)

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