Allgemein · Liebesroman · Schicksal

Nur die HÄLFTE VERSTANDEN und trotzdem GEHEULT ❤| Looking for Alaska; John Green

Hey ihr Lieben!

Es ist schon ein bisschen her, das ich ich dieses Buch gelesen habe, aber es musste unbedingt eine Rezension her!

Ich habe es erst kürzlich im Sale bei Amazon ergattert, allein das ist ja schon cool gewesen, aber ich habe sogar noch eine Special Edition abbekommen! YAAAAS ❤. Mein kleines Bücherwürmli-Herz ist immer noch ganz aus dem Häuschen…. 🙂

Es geht um das Buch „Looking for Alaska“ von John Green. Falls euch der Titel nichts sagt, der deutsche Name lautet „Eine wie Alaska“. Es erschien 2005 bei Dutton, die deutsche Übersetzung 2007 im Carl Hanser Verlag. Es kostet als gebundene Ausgabe 10,99€ und ist auch in anderen Formaten erhältlich.


Inhalt:

Achtung, Leute, wer den Klappentext noch nicht kennt, sollte ihn auch nicht lesen… Mehr SPOILER geht nicht! Aber das müsst ihr natürlich selbst entscheiden 🙂

Miles ist 16. Viel ist nicht gerade los bei ihm. Keine Liebe, keine Kumpels – ein stinknormales Leben. Bis er Alaska trifft. Miles verknallt sich in das schöne Mädchen und gerät in eine Achterbahn der Gefühle: Alaska – Göttin und Rätsel, euphorisch und voller verrückter Ideen, aber auch unberechenbar und verletzlich. Was verbirgt sich hinter ihrer coolen Fassade? Und was hat der lang ersehnte Kuss zu bedeuten? Alles hätte so schön werden können, wäre Alaska nicht betrunken Auto gefahren …


Rezension

*Als erstes muss ich sagen, das ich das Buch auf Englisch gelesen habe, was ein heikle Angelegenheit ist. Also falls ihr das Buch kennt, und merkt das ich irgendeinen Kack erzähle, ohne Zusammenhang, dann werde ich das jetzt schon Mal ganz höflich auf meine Sprachkenntnisse schieben. Nur damit ihr Bescheid wisst.*

Man könnte vielleicht denken, das es sich hier um eine 0815-Teenie-Story handelt. Ein Junge kommt aufs Internat, neue Freunde, neue Lehrer, neue Liebe. Aber nicht bei John Green. Die eher simple Geschichte bekommt mit der Zeit einen ziemlichen Tiefgang, und hebt sich damit von anderen Geschichten ab. Zu Anfang kommt man zwar ein bisschen schwer rein, dafür ist man ab der Hälfte richtig drin. Die Story fesselt einen, und macht einen an manchen Stellen fast wahnsinnig (nicht wütend-wahnsinnig). Ich könnte jetzt sagen typisch-John Green. Ich denke die meisten werden wissen was ich meine 😉

Eine richtige Liebesgeschichte gibt es hier nicht. Zumindest hat man das Gefühl, dass die Gefühle nur von der einen Seite eindeutig kommen, aber so richtig wird man nicht aufgeklärt…

Die Charaktere finde ich toll. John Green hat sie sehr gut ausgearbeitet, sodass sie schon fast real wirkten. . Mike, die Hauptperson ist irgendwie besonders. Er ist nicht so hormon-gesteuert wie andere Jungs in seinem Alter und hat sehr tiefgründige Gedanken. Seine Gefühle wirken sehr real und authentisch, und man könnte sich unheimlich gut in ihn hineinversetzen. Alaska ist ein sehr…spezieller Charakter. Am Anfang konnte ich sie irgendwie nicht so richtig leiden, und fand sie ziemlich zickig und abweisend. Aber mit der Zeit habe ich angefangen zu bewundern. Sie ist sehr geheimnisvoll, unberechenbar, humorvoll aber auch sehr dramatisch, euphorisch und voller verrückter Ideen. Und sie ist…keine Ahnung wie man das beschreiben soll…irgendwie „emotional-aufbrausend“. Vielleicht trifft’s das. Manchmal hat sie meiner Meinung nach einbisschen überreagiert. Ich weiß auch nicht ob ich im echten Leben mit ihr klar gekommen wäre aber als Figur ist sie sehr interessant und liebenswert, und ich kann verstehen was Mike an ihr findet. Die anderen Charaktere, Takumi, der Colonel und Lara fand ich auch sehr ansprechend.

Am Schreibstil kann man nichts aussetzen. Zum einen werden die Gefühle unheimlich gut herübergebracht, andererseits kann man ich auch gut in alles rein versetzen, das Leben auf den Internat (mit gewissen Höhen und Tiefen), die Streiche und Regelverstöße. Zwischendurch ist zwar eher wenig passiert, aber durch die Kapitel, die einem Countdown gleichen, hätte man die Motivation weiterzuleiten, da man wusste das etwas passieren muss. Dieser „Countdown“ hat mir sehr gut gefallen. Es gibt nämlich 136 Tage davor und 136 Tage danach. Da fragt man sich als Leser svin was an „dem“ Tag passiert. Leider wusste ich es schon (der Klappentext….) und wurde dann bei ca. 30 Tagen davor schon ein bisschen ungeduldig, aber es ließ sich aushalten. Gefallen hat mir auch, das trotz der ernsteren Themen die Balance gehalten wurde, und mit Humor ausgeglichen würde, sodass es nie deprimierend wurde. Die Bedeutung würde dadurch aber auch nicht herruntergespielt, was ich sehr wichtig finde.

Der Plottwist… Jaaa, es musste einer kommen. Vorallem weil die Kapitel ja förmlich darauf hinarbeiten. Alles ist darauf ausgerichtet und ja… Das Ereignis an sich ist nicht so emotional, wie ich es sonst von John Green kenne. Aber die Reaktion der Charaktere und das Rätsel was sich auftut sind einfach herzzereißend und unglaublich emotional und ergreifend und ahhh…da musste ich dann doch ganz schön heulen. 🙂 Und das ist eine ganz schöne Leistung, das man selbst heulen muss, wenn man nur die Hälfte versteht. Und alle die sich ein richtiges Happy Ends wünschen, muss ich leider einbisschen enttäuschen…

Zum Cover kann ich schlecht was sagen, weil es sooo viele verschiedene gibt. Aber das was ich Zuhause habe, gefällt mir auf jeden Fall am besten 🙂 Wenn euch interessiert, wie es aussieht, schaut doch Mal auf unserer Insta-Seite vorbei (secretbookchamber_blog), denn da werde ich ein Bild dazu hochladen.


Fazit

„Looking for Alaska“ ist ein sehr schönes Buch über die erste Liebe, Freundschaft, und einem gewissen anderen „tieferen Sinn“. Es ist ist sehr tiefgründig und emotional, um ein paar Tränchen wird man also nicht drum rumkommen. Insgesamt kann ich das Buch unbedingt weiterempfehlen, als englische Lektüre für Anfänger eignet es sich allerdings nur mäßig. 🙂


Kennt ihr das Buch? Habt ihr eine Lieblings Stelle?

Lest ihr viel Englisch? Wenn ja, habt ihr da irgendwelche Vorlieben?

Ich würde mich freuen wenn ihr einen Kommentar da lasst!

Alles Liebe,

Eure Rosa 💕


Quelle : Lovelybooks

Bild

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6 Kommentare zu „Nur die HÄLFTE VERSTANDEN und trotzdem GEHEULT ❤| Looking for Alaska; John Green

  1. Hallo liebe Rosaaa <3,
    Diese Rezension ist wirklich toll geworden, also so RICHTIG!!
    Es hat wirklich Spaß gemacht sie zu lesen; ich finde deinen Schreibstil einfach unheimlich toll und freue mich auf mehr Rezis von euch! 😀 ❤
    Ich lese eher seltener englische Bücher, sollte ich aber eigentlich machen, sei es nur, um meine Englisch-Skills ein wenig zu verbessern! 😉
    "Eine wie Alaska" habe ich als Hörbuch auf Youtube gehört. Eigentlich wollte ich nur mal kurz reinhören, aber naja… man kennt das ja 😉
    Den Plottwist fand ich echt heftig, aber du hast recht: Der Klappentext spoilert ja mal extremst… Wieder mal ein Grund, warum ich kaum noch Klappentexte lese…
    Danke für die tolle Rezension,
    habt noch einen schönen Tag ❤ ,
    alles Liebe,
    Felia ❤

    Gefällt 1 Person

    1. Awww😍 Du süße🙈❤ Danke für diesen lieben lieben Kommentar😊 Geht mir ja genauso mit den englischen Büchern, es fehlt einfach die Motivation um es regelmäßig zu machen😂😌
      Ich habe früher immer die Klappentexte gelesen, aber nach ein paar Extremst-Spoilern, versuche ich es mir gerade abzugewöhnen…ist gar nicht so einfach, weil ich einfach kein Buch lesen kann, ohne irgendeine Ahnung übers Thema😅. Das ist einfach weeird🙄🙈
      Alles Liebe
      Rosa💕💕💕💕

      Gefällt mir

  2. Hallo Rosa!
    Zugegeben, ich habe mir jetzt den Plottwist gespoilert, weil ich weiß, dass ich dieses Buch zu 98% eh nie lesen werde. Bin kein großer Green Fan. Aber Twist ist schon heftig 😮
    Englische Bücher sind toll, auch wenn ich mit manchen immer noch so meine Problemchen habe. Am besten komme ich tatsächlich mit den Lunar Chronicles von Marissa Meyer zurecht, dort merke ich keinen Unterschied zwischen deutsch und englisch.
    Eine super emotionale Rezension von dir!
    Viele Grüße,
    Emily ❤

    Gefällt 1 Person

    1. Danke für den lieben Kommentar 😘 Jaaa der Plottwist ist schon hard😔 Aber ich lese eben total gerne John Green🙌
      Ich habe gerade erst überlegt mir die Lunar Chronicles zu bestellen, allerdings auf Deutsch🙄 Wenn du sagst das es einfach ist, könnte ich sie ja sogar auf Englisch lesen😘❤
      Alles Liebe,
      Rosa💕

      Gefällt 1 Person

      1. Man muss sich drauf einlassen, am Anfang ist es sicherlich etwas komisch (weil Sci Fi unso), aber mir ist es echt nicht schwer gefallen. Gibt aber auch Leute, die das anders sehen…überlegs dir einfach 😉
        Aber lesen musst du sie!
        TFIOS mag ich schon, aber mit den anderen John Green Büchern kann ich leider nicht so viel anfangen 😦

        Gefällt 1 Person

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