Allgemein · Fantasy · Liebesroman

Kuss der Lüge; Mary E. Pearson [Rezension]

Hey Ho!

Na ihr? Heute geht es um ein Buch welches ja auch einen kleinen Hype hatte., und welches ich mir eigentlich von meiner Schwester ausgeliehen hatte. ( Jetzt…psst…steht es in meinem Schrank 😉 )

Das Buch „Kuss der Lüge-Die Chroniken der Verbliebenen“ wurde vom Mary E. Pearson geschrieben. Es erschien 2017 im Bastei Lübbe Verlag und kostet 18,00€ als Hardcover.

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Inhalt:

Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch die Prinzessin entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Beide sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt sich Lia zu beiden hingezogen …

 Ich finde dieser Klappentext gibt schon etwas zu viel Teil. Der, der auf meiner Ausgabe ist, ist wesentlich undetailierter, was ich eigentlich auch besser finde…


Rezension

Die Geschichte finde ich sehr außergewöhnlich. Es ist viel Fantasy und auch ein bisschen mittelalterlich. Mir hat gut gefallen, wie alles geschrieben wurde, mit schönen bunten Häuserns, kleinen Hafen, usw., da konnte ich mir jedes Detail vorstellen. Auch dieses mitteralterliche Flair und Dorfleben hat mir schon gut gefallen. Diese „Welt“, wie sie in fantasyromanen oft neu erdacht wrid, ist  mener Meinung nach sehr gut gelungen. Es gibt sogar eine Karte, die aber eher weniger hilfreich, sonder ein bisschen verwirrend ist. Da hätte man schon etwas mehr im Buch erfahren können…

Die Geschichte an sich, beginnt schon mit einem Widerstand, als sich die Prinzessin vor ihrer Hochzeit drückt, was mir eigentlich sehr gut gefallen hat, da Rebellionen ansonsten ja ihre Zeit brauchen. Wegen diesem rasanten Start wird man also direkt in die Geschichte hinein katapultiert. Ich finde die Idee mit der Prinsessin, die genug hat und abhaut, ist oft in ähnlichen Romanen vertreten, aber ich denke, hier wurde es nochmal anders umgesetzt. Auch sonst sind viele sehr schöne, fantasievolle Vorstellungen dabei, die das Buch nochmal zu etwas „Neuem“ machen. Am Ende gibt es dann auch noch einen Plottwist, der aber auch ziemlich vorraussehbar war.

Außerdem gibt es eine Lovestory. Zum Entsetzen einiger Leserinnen (auch ich war darunter), könnte man meinen, dass es hier um eine typisch Dreiecksbeziehung geht. Aber desto weiter man liest, desto weniger sieht es danach aus. Trotzdem ist das alles schon ein bisschen anstrengend, wenn nun gar keinen Bock auf diesen „Ich iebe dich! – Nein! – Jetzt liebe ich ihn! – Nein! – Ach, ich weis es nicht!“ Schnickschnack hat.

Die Charaktere gefallen mir gut. Lia ist ein Film starkes und selbstbewusstes Mädchen, was nicht davor halt macht, ihr Königshaus zu verraten. Sie ist nicht schüchtern wie andere Protagonisten, sondern sagt ihre Meinung und weiß was sie will. Mit dieser selbstständigen Art hat sie mich überzeugt und passt nun so garnicht in die Rolle einer typischen Prinzessin.

Die anderen beiden Protagonisten sind Rafe und Caden. Dabei handelt es sich um einen Attentäter und einen Prinzen. Das Problem ist leider dass man erst am Ende erfährt ob Rafe nun der Prinz ist oder Caden. Die Autorin spielt schon ein ganz schön fieses Spiel mit einem, was mich zwischendurch echt verzweifeln ließ. Es sind auch nur wenig Hinweise versteckt, die einen darauf kommen lassen könnten wer nun Wer ist. Das Ganze ist schon sehr verwirrend und zum Teil auch anstrengend, weil du wirklich wirklich wissen willst wer jetzt wer ist. Zum Glück sind beide selbstbewusste, gutaussehende Männer mit denen sich Lia gut versteht. Ja, da kommen wir auch schon zu der Möchtegern-Halb-Dreiecksbeziehung. Denn als sie sich mal für einen entscheidet, sitzt du da und bist so vollkommen confused, da du nicht weißt, ob du Lia jetzt mental unterstützen solltest, da der Typ logischerweise auch nur der fiese Attentäter sein könnte, der sie Nachts heimlich ersticht (Ich weis, das ist schllimm).

Der Schreibstil ist sehr flüssig, leicht und ein bisschen verträumt-verschnörkelt. Außerdem gibt es viele schöne Details und alles wurde so geschrieben dass man es direkt vor Augen hatte. Leider hat sich das Buch an vielen fast an den meisten Stellen unglaublich gezogen, was einem schon die Motivation genommen hat. Das ist auch schon mein größter Kritikpunkt, da das Buch nur mit wenigen Spannstellen bestückt ist und man sich ziemlich durchkämpfen muss. Besonders in der Mitte, hätte ich auch zwischendurch das Buch weglegen und beenden können. Nachdem dieser Part durchstanden ist, geht es zwar wieder bergauf, aber so richtig packen kkonnte es dann doch nicht.

Das Cover gefällt mir an sich sehr gut, da es sehr schön und auf den ersten Blick auch passend ist. Doch irgentwann ist man nur nocch verwirrt, da nicht Lia sondern Pauline abgebildet ist. Hä? Das hat für ich keinen Sinn zwar einen Neben- aber niht den Hauptcharackter abzubilden. Aber wenn man das Buch sieht, kann man ja darüber hinwegsehen ;).

Die Gestaltung passt ziemlich gut: Schnörkel ab den Kapiteln (gefällt mir :)) und Karte vorne und hinten (gefällt mir eigentlich auch:)). Nur das die Karte eben ein bisschen verwirrt, aber grundsäztlich macht sie sih gut, vorallem als Deko.


Fazit

Ich bin mir nicht sicher ob ich nun zu den Begeisterten oder hassenden Lesern gehöre. Ich denke ich bin irgentwo dazwischen, da die Story zwar gut aber viel zu laaaaaang gezogen ist. Wenn die Zeit reif ist (hahaha ja) werde ich mich wahrscheinlich an die Fortsetzung trauen (vielleicht auch eher nicht, habe soeben aus vielleicht nicht ganz so seriöser Quelle erfahren, dass sie ca. 800 Seiten hat!!?!!).


 Kennt ihr das Buch?

Was ist eure Lieblings-Fantasy-Welt (Mal von Harry Potter abgesehen)

Alles Liebe,

Eure Rosa 💕

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Quelle: lovelybooks

Bild: bastei lübbe

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Ein Kommentar zu „Kuss der Lüge; Mary E. Pearson [Rezension]

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