Allgemein · Fantasy · Schicksal

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei sagen sie; Lauren Oliver [Rezension]

Hey ihr da draußen!

Neulich habe ich mal wieder ein Hörbuch gehört, da am 1. Juni der Film zu der Geschichte in allen Kinos läuft, wollte ich euch erzählen (bzw. schreiben 😉), wie mir die Geschichte gefallen hat.

Es geht um das Buch „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei sagen die“ von Lauren Oliver. Die Geschichte erschien im Carlsen Verlag und kostet 8,99€ als Taschenbuch.

Wie bereits erwähnt läuft ab dem 1. Juni 2017 der Film mit Zoey Deutch in der Hauptrolle. Ich habe den Film noch nicht gesehen und kann daher euch nicht sagen, ob er sich ans Buch hält und ob er insgesamt gut ist. Wenn euch der Film interessiert, habe ich hier den Trailer noch einmal eingefügt.

Nun aber erst einmal der Inhalt:

Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten? Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte …

Klug, vielschichtig und von herzzerreißender Schönheit – das grandiose Debüt von Bestseller-Autorin Lauren Oliver!

Die Idee, dass sich ein Tag mehr, als wiederholt ist nicht neu und wurde bereits in mehreren Büchern aufgegriffen. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, da es mich interessiert hat, was Samantha „falsch“ macht. Meistens haben solche Geschichten einen tieferen Hintergrund und wollen irgendeine schlaue Nachricht an die Jugend von heute überbringen. 😉

Ich war auf jeden Fall sehr gespannt auf die Geschichte und wurde leider ein bisschen enttäuscht.

Die Personen fand ich so semi-sympathisch. Die Hauptfigur Sam ist am Anfang etwas gemein und ziemlich oberflächlich. Sie hinterfragt wenig und macht nicht das, was ihr Traum wäre. So ist sie zum Beispiel mit einen Jungen zusammen, der sehr beliebt an der Schule ist aber eigentlich ist er ziemlich scheiße zu ihr.

Solche Geschichten, dass ein Mädchen so überrascht ist, dass sie vom beliebtesten Jungen der Schule beachtet werden, dass sie gar nicht merken wie blöd er ist oder sie sich nicht trauen Schluss zu machen, begegnen mir ziemlich oft in Büchern.
Auch hat sie meiner Meinung die „Lage“ erst ziemlich spät verstanden und hat Anfangs nicht an ihren Verhalten geändert.

Einige andere Charaktere haben mir aber sehr gut gefallen, zwar erfährt man wenig über sie aber manchmal… und Achtung jetzt wird es etwas poetisch und vielleicht kann man nicht so ganz verstehen, was ich meine aber…

in manchen Geschichten gibt es Charaktere, die wie Sterne sind, sie leuchtet hervor und sind ein Stück „Hoffnung“ in Geschichten, die sonst nur von richtig unsympathischen Charakteren besidelt sind.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Meiner Meinung nach, war er nicht außergewöhnlich jedoch war das Hörbuch angenehm zu hören. Ab und zu gab es einige Längen und es zog sich etwas. Es hat mich auch etwas genervt, dass Sam ihre Situation nicht sofort versteht.

Insgesamt handelt das Buch über ein wichtiges Thema. Mir hat es sehr gefallen, dass ein „typisches“ (ich glaube kaum, dass ein solches Leben irgendwo existiert) Teenager-Leben thematisiert wird und es um viele wichtige Themen geht. Einerseits wird Coolness, Partys im Buch aufgegriffen aber auch das erste Mal und Mobbing spielt eine wichtige Rolle.

Das Buch hat mich bewegt und es ist eine wirklich schöne aber auch sehr traurige Geschichte. Jedoch würde ich euch eher „Tote Mädchen lügen nicht“ empfehlen, wenn ihr ein Buch über Mobbing lesen wollt. Tote Mädchen… hat mich wirklich sehr berührt und nachdenklich gemacht.


Habt ihr das Buch gelesen und wie gefiel es euch? Wart ihr schon im Kinofilm oder habt ihr gar nicht erst vor, euch den Film anzusehen?

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Liebe Grüße

Alice

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4 Kommentare zu „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei sagen sie; Lauren Oliver [Rezension]

  1. Mir ging es bei dem Buch ähnlich wie Dir; vor allem der Titel hat und der Klappentext hatten mich so überzeugt, dass ich sehr hohe Erwartungen an das Buch hatte, die leider nicht erfüllt wurden… Trotz allem hat mir das Buch gut gefallen, es war halt nur nicht ganz das was ich erwartet, bzw. was ich mir vorgestellt hatte. Ist jetzt aber auch schon anderthalb Jahre her dass ich es gelesen hab, und ich bin grad am überlegen, ob ich es nochmal lesen soll und anschließend in den Film gehen soll 🙂
    Guter Beitrag übrigens!!

    Gefällt 3 Personen

    1. Vielen Dank für deinen Kommentar und das Lob! 😉
      Ja man erwartet wirklich etwas anderes…
      Ich weiß auch nich nicht so, ob ich den Kinofilm gehen soll. Er klingt ganz interessant aber so richtig überzeugt bin ich noch nicht…
      Obwohl die Geschichte eigentlich eine tolle Botschaft vermittelt.
      Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende oder schöne, erholsame Ferien!
      Alice

      Gefällt mir

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